Was kostet ein Onlineshop 2026? Preise, Plattformen & laufende Kosten
Ein eigener Onlineshop ist für viele Unternehmen der logische nächste Schritt – aber die Frage nach den Kosten verunsichert. Die Spanne ist riesig, und wer online sucht, findet Zahlen von wenigen hundert bis zu sechsstelligen Beträgen. Dieser Artikel ordnet ein, was ein Onlineshop 2026 realistisch kostet, wovon der Preis abhängt und welche laufenden Kosten oft vergessen werden.
Die kurze Antwort
Ein professioneller Onlineshop für kleine bis mittlere Unternehmen liegt marktüblich meist zwischen 1.500 und 10.000 Euro einmalig. Nach oben ist die Spanne offen – komplexe Shops mit vielen Produkten, individuellen Funktionen und Schnittstellen kosten deutlich mehr. Nach unten gibt es Baukasten- und Miet-Lösungen ab wenigen Euro im Monat, mit entsprechenden Grenzen.
Wovon der Preis abhängt
Der wichtigste Faktor ist nicht die Optik, sondern die Komplexität dahinter. Diese Punkte treiben den Preis:
Die Plattform-Frage: WooCommerce, Shopify oder individuell
Für die meisten kleinen und mittleren Shops läuft die Entscheidung auf zwei Systeme hinaus. WooCommerce (auf WordPress-Basis) ist flexibel, gehört Ihnen vollständig und hat keine Umsatzgebühren, braucht aber etwas mehr Pflege. Shopify ist ein gehostetes System mit monatlicher Gebühr, sehr benutzerfreundlich und schnell startklar, dafür weniger frei anpassbar und mit laufenden Kosten pro Monat plus teils Transaktionsgebühren. Welches System passt, hängt von Ihren Anforderungen ab – wir beraten ergebnisoffen, nicht produktgetrieben.
Laufende Kosten, die oft vergessen werden
Der Einmalpreis ist nur ein Teil. Rechnen Sie mit laufenden Kosten für Domain (ca. 10–20 Euro/Jahr) und Hosting (bei WooCommerce ca. 100–400 Euro/Jahr, bei Shopify die monatliche Plangebühr ab ca. 30 Euro/Monat). Dazu kommen Zahlungsgebühren pro Transaktion, eventuell kostenpflichtige Erweiterungen und – wichtig – die Pflege: Ein Shop braucht Updates, Sicherheits-Patches und regelmäßige Betreuung. Marktüblich beginnt Wartung ab etwa 100 Euro im Monat; unser Care-Plan startet transparent bei 79 Euro.
Wo Sie sparen können – und wo nicht
Sparen können Sie bei der Produktzahl zum Start (klein anfangen, wachsen) und bei Funktionen, die Sie anfangs nicht brauchen. Nicht sparen sollten Sie an Ladezeit, mobiler Nutzbarkeit und einem sauberen Checkout – genau dort entscheidet sich, ob Besucher kaufen oder abspringen. Ein billiger Shop, der langsam lädt und auf dem Handy hakt, kostet Sie am Ende mehr Umsatz, als er beim Bau gespart hat.
Woran Sie ein faires Shop-Angebot erkennen
Achten Sie auf dieselben Merkmale wie bei jedem Web-Projekt: eine klare Leistungsbeschreibung, einen Festpreis oder eine nachvollziehbare Kalkulation vor Projektstart, die Übergabe von Zugängen und Daten und keine versteckten laufenden Gebühren. Fragen Sie konkret: Was kostet der Shop im ersten Jahr inklusive Hosting, Pflege und Transaktionsgebühren? Erst diese Gesamtsumme macht Angebote vergleichbar.
Unser Ansatz
Wir bauen Onlineshops mit transparenten Festpreisen und sagen Ihnen vorab, welche Plattform zu Ihrem Sortiment und Budget passt – auch dann, wenn das nicht die teuerste Lösung ist. Wenn Sie eine erste Orientierung möchten, gibt Ihnen unser Preis-Konfigurator in dreißig Sekunden eine marktbasierte Richtwert-Spanne für Ihr Projekt.
